Hallo, ich bin die Neue

No Gravatar

Marlon hat mich überredet, in seiner Redaktion mitzuarbeiten.  Na gut, dann werde ich halt ab und zu auch mal einen Beitrag schreiben.

In meinem ersten möchte ich mich Euch kurz vorstellen. Viel muss ich dazu ja nicht mehr schreiben, da Marlon das ja bereits getan hat.

Also, hier mein Steckbrief:

Name: Finja, geborene Bajana vom Wispergrund
Rasse: Golden Retriever
Geboren am: 01. Janauer 2009 in Lorch
Eingezogen bei Schäfers: 28. Februar 2009
Hobbies: Essen, trinken, spielen, schlafen und Marlon am Schwanz ziehen Wink
Ich mag: Fast alles und jeden, Spaziergänge im Wald, Auto fahren, Dummheiten machen und viel mehr
Ich mag nicht: Zecken, aber die mögen mich

So, bald gibt es  mehr von mir, jetzt wird es erstmal Zeit in’s Bett zu gehen.

Zeit für Neuigkeiten

No Gravatar

Mein letztes Update ist schon wieder mehr als ein Monat her, dabei ist sooooo viel passiert, dass ich gar nicht weiß, womit ich anfangen soll.

In meinem Bilderbuch habe ich ein paar Bilder von Finja (und mir) hoch geladen. Sind nicht viele, aber trotzdem viel Spass beim gucken.

Was ist nun alles so passiert?

Ich fange mal mit Josy an.
Ihr geht es ganz gut, ihrem Alter entsprechend. Es sind keine neuen Wehwehchen hinzu gekommen, was uns alle freut.
Leider regt sie sich so schnell auf, wenn ich mit der Finja rumalbere. Sie mosert dann, dass wir endlich Ruhe geben sollen. Meine Güte, wir nehmen ja schon Rücksicht und machen keinen Krach, wenn sie schläft.
Ansonsten läuft aber alles prima.

Nun zu mir:
Vor zwei Wochen war ich bei meiner Tierärztin, aber ziemlich unfreiwillig. Ich bekam eine Spritze und danach wurde mir ganz schnell ganz schlecht und ich habe mir mein Abendessen nochmal durch den Kopf gehen lassen. Dann bekam ich noch eine Spritze und mir war nicht mehr übel.
Aber: Es war Dienstag, mein Spiel & Spasstag beim Agility. Dazu war ich dann aber zu schlapp. Mist! Frown
Und wieso das Ganze: Naja, ich habe es nach mehr als zwei Jahren endlich mal geschafft an Josys Fressnapf zu kommen und herzhaft zuzulangen. Dumm Ding. Meine Menschen glaubten, ich war so schnell, dass ich Josys Medizin verschluckt habe…. Grrrrr…..

Apropos Spiel & Spass: Das Agility in meinem Hundeverein (dem SSGH Frankfurt Bockenheim) macht mir soviel Spass, das ist echt toll.
OK, Herrchen ist nicht immer so schnell (im kapieren und im mitrennen) wie ich, aber ich zeige ihm dann schon, was zu tun ist.
So richtig toll wird es dann ab Mai, wenn wir aus der Halle wieder raus sind und im Freien trainieren.
Ich freue mich schon auf mein erstes Turnier. Bis dahin gibt es nur noch einen Haken. Ich muss die Begleithundeprüfung ablegen. Ich! BH-Prüfung! Ich! Naja, werde ich wohl durch müssen.

Last but not Least: Finja
Die Kleine (äh, die Ex-Kleine, sie überragt mich schon ziemlich viel und bringt fast 11kg auf die Waage) ist ‘ne Wucht.
Mit ihr kann ich wunderbar spielen und rumtollen. Manchmal so viel, dass unsere Menschen uns ausbremsen. Haben wohl Angst um die Möbel. Hihi Smile
Und sie ist lernfähig (sagt Mensch, ich sage, sie strebt). Macht schon Sitz und auch Platz ist für sie kein Fremdwort. Und ich sage ihr immer: Versau den Schnitt nicht, mache nur Platz, wenn Du wirklich willst (so wie ich das mache) und nicht, wenn es jemand sagt. Ist aber zwecklos.

Neuerdings lispelt sie, durch ihre neue Zahnlücke in der oberen, vorderen Kauleiste. Da fehlen zwei Zähne. Nein, die habe ich ihr nicht ausgeboxt! Sie ist im Zahnwechsel. Wau, wie die Kleinen groß werden!

Aber es ist nicht alles Gold, was glänzt.
Auch die Finja bleibt von Krankheiten nicht verschont. Sie hatte ganz schlimmen Durchfall, der jetzt endlich besser wird. Die Arme musste schon viel Blut lassen und wurde auch schon durchleuchtet und durchgeschallt (bei der Ultraschalluntersuchung, die gut eine Stunde gedauert hat, ist sie doch glatt eingeschlafen, was für ein ruhiges Wesen).

Wahrscheinlich sind saccharolytische Keime Schuld an ihrer Unpässlichkeit und die werden jetzt bekämpft.
Und jetzt das Unfaire: Finja bekommt lecker Huhn und Kartoffeln gekocht, während Josy und ich uns mit dem normalen Futter zufrieden geben müssen. Ich muss mal sehen, wo man so Keime herbekommen kann, damit ich auch lecker Essen bekomme.

Morgen…

No Gravatar

Die vergangene Woche war wieder mal recht ruhig.
Obedience macht Winterpause, das haben wir natürlich erst gemerkt, als wir auf dem leeren Hundeplatz standen.
Und Herrchen fühlt sich sauunwohl, so dass wir Freitag auch nicht in der Schule waren.
Er hat so eine “Art Schnupfen”, sagt er. Zahnweh unter allen Plomben, Kronen und Brücken, sagt er. Hmmm. Kann ich nix mit anfangen, was das sein soll.

Frauli hat Josy und mir gestern neue Geschirre gekauft. Im Partnerlook. Mann, sehen wir zwei cool damit aus.

Diese Woche waren wir wieder oft bei unserer Lieblingstierärztin.
Bei mir wurde der Husten übers letzte Wochenende wieder schlimmer. Die Lunge hört sich schon belegt an. Ätzend, sage ich Euch. Ist ja auch kein Wunder, bei den Minusgraden fühlen sich ja nur die Bazillen wohl.
Jetzt nehme ich wieder Medizin ein und da fühl ich mich schon viel besser und huste auch nicht mehr. Aber richtig auskurieren muss ich den Kram jetzt endlich mal.
Josy bekommt sein einiger Zeit Cortidings (äh, Cortison oder Cortisol, ich verwechsle das immer) wegen ihrer Nase und ihren Augen.
Es ist auch schon deutlich sichtbar besser geworden!
Donnerstag hat sie sich dann aber ihr ganzes Essen wieder angesehen, die Arme.
Und Freitag auch. Da habe ich sie mir geschnappt und wir sind nochmal zur Frau Doktor Albert gegangen.
Jetzt haben wir einen ganz komplizierten Medikamentenplan für mein Mädel. Aber Samstag ging es ihr schon wieder viel besser.
Sie hat auch lecker Essen gekocht bekommen (Huhn mit Reis). Schade, dass ich nix davon abbekommen habe. Ich wollte mir ja mal einen Finger in den Hals stecken, um auch was zu bekommen, habe dann aber gemerkt, dass ich ja gar keine Finger habe. Hmpf!

Achja “Morgen…

Morgen ist einer meiner Schicksalstage. Ich gehe da jetzt gar nicht näher drauf ein, eifrige Leser meines Tagebuchs wissen was ich meine.

Und “Morgen…

Morgen ist ja auch Heiligabend. Der Tag, an dem wir, in unserem christlichen Kulturkreis, unseren Lieben etwas schenken.
Habt Ihr schon was für mich?
Ich jedenfalls habe mein Geschenk für meine kleine Jack Russel Terrier Freundin Midget schon eingepackt. Darüber freut sich die Kleine bestimmt.

Apropos Freundin:
Diese Woche habe ich im Niedwald die Käthe kennen gelernt.
1A Tibet Terrier Mädel. Die mag ich auch. Sie ist so richtig nach meinem Geschmack. Mit der kann ich voll toll rum tollen. Hoffentlich treffe ich sie öfter mal. Smile


In eigener Sache: Mein Infoletter

Jooouuuuuulllllll

No Gravatar

Ne, oder?

Heute ist mir was passiert.

Ich ging zu meiner Lieblingstierärztin. Die war nett wie immer und dann steckte sie mir eine Spritze rein.
Naja, denke ich noch, wieder irgendso eine Schutzimpfung denke ich.
Und wie ich so darüber nachdenke, werde ich müde, sooooooooo müde.

Dann wache ich auf.

Hölle!

Nicht nur, dass ich das Gefühl habe, dass mir irgendwas zwischen den Hinterbeinen fehlt. Da war heute morgen noch was, wo ich immer dachte “Marlon, damit darfst Du nie, nie, nie irgendwo hängen bleiben, an ‘ner Astgabel oder so.”
Ne, am linken Vorderhuf ist was zuviel. So ein blöder Verband und da drin juckt und drückt was. Eine Venenkanüle, wie ich später erfahre. Naja, kommt morgen wieder raus.

Aber, was soll dieser Plastikkragen um meinen Hals? Ich kann mich nichtmal am Kopf kratzen.

Apropos Kopf! Boah, was habe ich ‘nen Kater und das, obwohl ich nix gesoffen habe. Mir ist ganz blöd im Kopf.

Und dann kamen endlich Frauchen und Herrchen und haben mich nach Hause geholt.

Meine Tierärztin meinte, ich würde wohl noch benommen sein und schlafen wollen und wenn ich so gegen 22:00 Uhr mal zu mir komme, könnte ich ruhig was essen.

Essen?!?!

Genau! Da war noch was. Zu Hause erstmal in die Küche und nach was zu essen verlangt! HUNGER!

Den Kragen habe ich zum Glück gleich abgenommen bekommen.

Um 1/2 sechs habe ich meine Nachbarsfreundin, die Midget (nette Jack Russel Dame), getroffen und erstmal mit ihr geflirtet.
Meine Wunden habe ich ihr als Kampfwunden verkauft und erzählt, dass mein Gegner im Krankenhaus liegt. Ein bisschen flunkern und angeben sei mir gestattet.

Statt dem Kragen musste ich dann einen Body tragen, damit ich die “Kampfwunde” nicht wund lecke.
Sieht etwas albern aus, ist aber doch viel bequemer.

Relaxen nach der Anstrengung des Tages (1) Relaxen nach der Anstrengung des Tages (2)


In eigener Sache: Mein Infoletter

Mein Wochenrückblick

No Gravatar

Hallo Ihr da draußen, huhu liebes Tagebuch,das war eine Woche, die war echt durchwachsen.

Am Sonntag waren wir vier in Tinas Hundeschule beim Sommerfest. Schön war es. Für uns Hunde gab es Spiel und Spaß und für die Zweibeiner Essen und Trinken satt.
Vielen Dank an Tina für die Einladung.

Tja, der Tag fing ja gut an, dann nahm ich an einen Kuntstückchen-Wettbewerb teil.
Das war weder für mich (reden wir nicht mehr drüber, hatte ja auch nicht viel geübt) noch für Frauchen so glücklich.
Sie musste leider noch ins Krankenhaus zum röntgen. Ist mit dem Fuß, bei der Vorführung, irgendwie böse abgeknickt. Zum Glück ist nix gebrochen und mittlerweile läuft Sie wieder fast ganz gut. Smile
Wegen des Unfalls konnte ich dann nicht mehr am Spaßparcours teilnehmen.
Naja, nicht so schlimm, Hauptsache Frauchen ist nicht ernsthaft verletzt.
Und nächstes Jahr gibt es das doch bestimmt wieder?!?!?!?

Dienstag war ich dann das erste Mal (diese Woche gibt es noch ein erstes Mal, siehe weiter unten) beim SSGH zur Obedience-Stunde.
Ui! Da herrscht ja ein ganz anderer Ton als in der Hundeschule. Da wird sich Herrchen (äh, und der arme, kleine, zarte Hund an seiner Seite) erstmal dran gewöhnen müssen.
Aber es ist auch mal was anderes. Ich mag es ja abwechslungsreich und … tja … warum nicht.

Mittwoch wurde ich zur Tierärztin gezerrt, weil ich so komisch würgen würde. Vor allem, wenn ich zur Ruhe komme.
Sie konnte meine Chefs erstmal beruhigen, die schon dachten, dass da was im Hals hängt und eine Endoskopie angesagt ist. Denn (ist ja auch logisch, denkt mal nach), wenn was im Hals wäre, dann hätte ich auch keine Lust was zu essen.
Sie hat dennoch versucht(!) mal in meine Speiseröhre mit einem Leuchtdings mit breitem Spatel dran reinzusehen. War ich aber nicht begeistert von. Will ich nicht. Basta!
Eine Untersuchung ergab dann die Diagnose: Husten, kein Fieber (hätte ich auch so sagen können, ohne diesen Stab in der Körperöffnung, die dafür nicht gemacht ist Frown )
Um es kurz zu machen: Ich bin wieder genesen.

Der Donnerstag war dann die reinste Erholung. Das war auch gut so, denn dann kam der Freitag.

Nachdem Frauchen sich so langsam erholt, kommt jetzt “der Alte” auf die Idee rumzukränkeln. Und das am Hochzeitstag meiner Menschen … Smile
Sagt ständig “aua” und “stöhn” bei jeder Bewegung. Diagnose: Nerv im Rücken eingeklemmt.
Eine Elefantenspritze (behauptet er, ich denke, das war nicht mehr wie ein Mückenstich) hat er sich dann bei seiner Ärztin geholt, fand aber, dass es nicht wirklich besser wurde.

Heute, Sonntag, ächzt er aber schon weniger rum. wird wohl auch langsam wieder gehen (nettes Wortspiel, hihi Smile ).
Aber deswegen konnte ich am Freitag nicht in die Hundeschule!
Gemein. Josy hätte mich ja auch hingefahren, aber sie hat ja leider keinen Führerschein. Darf ihn erst in 6,5 Jahren machen Grin

Dafür waren wir heute schön spazieren, mal wieder im Arboretum.
Das war toll. Da habe ich eine nettes Mädel namens Minni kennengelernt. Was haben wir so schön rumgespielt. Das hat uns viel Spaß gemacht.

Und am Abend kam dann noch so ein “erstes Mal”. Leider nicht mit Minni…. Grin

Frau- und Herrchen haben Josy und mir die neuen, superhellen Leuchtringe angezogen und wir sind bei absoluter Dunkelheit nochmal in den Niedwald geschlurft.

Und warum? Weil Herrchen so ein neues Dings da hat, mit dem man Satellitensignale empfangen kann, die einem dann sagen wo man sich gerade verläuft. GPS-Empfänger nennt sich das.
Und was machen wir nachts damit? Geocaching! Wer mehr darüber wissen will, möge sich hier unter www.geocaching.de informieren oder das lustige Buch “Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers” von Bernhard Hoëcker lesen (ISBN: 978-3-499-62252-6).

Wir waren auf alle Fälle erfolgreich und fanden unseren allerersten Cache mit dem Namen “es plätschert im frankfurter niedwald”. Und das bei absoluter Dunkelheit, dank Herrchens Technik und Frauchens Intuition und meiner und Josys Leuchtkraft. Grin


In eigener Sache: Mein Infoletter