Ich Schluri!

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Hallo Ihr Lieben,

ich bin Euch ja noch etwas schuldig. Nämlich das finale Ergebnis meiner Untersuchungen.

Das Wichtigste vorweg: Ich bin topfit.

Nach der Bronchoskopie, also unmittelbar danach, noch am selben Tag, habe ich aufgehört zu husten. Kein Räuspern, kein Gehuste, nix!

Warum? Und die roten Mandeln? Die Bakterien- und die Keimprobe?

Der Reihe nach.

Sowohl die bakteriologische Untersuchung verlief negativ, ebenso wenig brachte die Keimprobe was zum Vorschein.
Wir glauben nun, dass nicht die Mandeln meinen Husten ausgelöst haben, sondern vielmehr, dass sie wegen dem Husten so gereizt waren.

Und der Husten? Wo kam er her?

Tja, da bleibt nur eine Theorie: Ich hatte wohl wochenlang irgendwas Kleines im Hals hängen, das mich, sobald ich zur Ruhe gekommen bin, so genervt hat, dass ich husten musste.
Und der Schlauch, bei der Bronchoskopie, hat das wohl unbemerkt gelöst oder entfernt.
Fakt ist halt, dass nix organisches, bakteriologisches, verkeimtes feststellbar ist und ich seit der Untersuchung kein einziges Mal mehr gehustet habe. Smile

So, wer jetzt denkt, dass das Leben wieder voller Action ist, der irrt.
Herrchen hat wieder eine Blockade der Brustwirbel und kann sich nicht recht rühren, das heisst: Keine Hundeschule und kein Obedience.
Naja, so schlimm ist das bei dem kalten Wetter auch nicht. Im Frühjahr macht das alles wieder viel mehr Spass.

Vor ein paar Tagen habe ich mir einen neuen Spass ausgedacht.
Dass ich gerne mal Leute anpöbele, die auf meinem Gehweg sind oder meine Straße überqueren, das habe ich Euch ja schon erzählt.
Jetzt ist mir da was noch viel Lustigeres eingefallen. Ich pöbele nicht mehr aus 100 Meter Entfernung. Ich verhalte mich total passiv, so dass Herrchen schon denkt “ahhh, er pöbelt nicht rum, wie schön” und sowie dann die Passantin (oder der Passant) direkt neben mir ist, dann mache ich mal ein kräftiges WUFF. Hihi, da sind dann alle überrascht Grin
[Anmerkung der Redaktion: Nicht überrascht, verärgert. Das bekommt er bald ausgetrieben. Schluss mit lustich! Jörg]
Ach, Herrchen, habe Dich net so ….


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Morgen…

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Die vergangene Woche war wieder mal recht ruhig.
Obedience macht Winterpause, das haben wir natürlich erst gemerkt, als wir auf dem leeren Hundeplatz standen.
Und Herrchen fühlt sich sauunwohl, so dass wir Freitag auch nicht in der Schule waren.
Er hat so eine “Art Schnupfen”, sagt er. Zahnweh unter allen Plomben, Kronen und Brücken, sagt er. Hmmm. Kann ich nix mit anfangen, was das sein soll.

Frauli hat Josy und mir gestern neue Geschirre gekauft. Im Partnerlook. Mann, sehen wir zwei cool damit aus.

Diese Woche waren wir wieder oft bei unserer Lieblingstierärztin.
Bei mir wurde der Husten übers letzte Wochenende wieder schlimmer. Die Lunge hört sich schon belegt an. Ätzend, sage ich Euch. Ist ja auch kein Wunder, bei den Minusgraden fühlen sich ja nur die Bazillen wohl.
Jetzt nehme ich wieder Medizin ein und da fühl ich mich schon viel besser und huste auch nicht mehr. Aber richtig auskurieren muss ich den Kram jetzt endlich mal.
Josy bekommt sein einiger Zeit Cortidings (äh, Cortison oder Cortisol, ich verwechsle das immer) wegen ihrer Nase und ihren Augen.
Es ist auch schon deutlich sichtbar besser geworden!
Donnerstag hat sie sich dann aber ihr ganzes Essen wieder angesehen, die Arme.
Und Freitag auch. Da habe ich sie mir geschnappt und wir sind nochmal zur Frau Doktor Albert gegangen.
Jetzt haben wir einen ganz komplizierten Medikamentenplan für mein Mädel. Aber Samstag ging es ihr schon wieder viel besser.
Sie hat auch lecker Essen gekocht bekommen (Huhn mit Reis). Schade, dass ich nix davon abbekommen habe. Ich wollte mir ja mal einen Finger in den Hals stecken, um auch was zu bekommen, habe dann aber gemerkt, dass ich ja gar keine Finger habe. Hmpf!

Achja “Morgen…

Morgen ist einer meiner Schicksalstage. Ich gehe da jetzt gar nicht näher drauf ein, eifrige Leser meines Tagebuchs wissen was ich meine.

Und “Morgen…

Morgen ist ja auch Heiligabend. Der Tag, an dem wir, in unserem christlichen Kulturkreis, unseren Lieben etwas schenken.
Habt Ihr schon was für mich?
Ich jedenfalls habe mein Geschenk für meine kleine Jack Russel Terrier Freundin Midget schon eingepackt. Darüber freut sich die Kleine bestimmt.

Apropos Freundin:
Diese Woche habe ich im Niedwald die Käthe kennen gelernt.
1A Tibet Terrier Mädel. Die mag ich auch. Sie ist so richtig nach meinem Geschmack. Mit der kann ich voll toll rum tollen. Hoffentlich treffe ich sie öfter mal. Smile


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Jooouuuuuulllllll

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Ne, oder?

Heute ist mir was passiert.

Ich ging zu meiner Lieblingstierärztin. Die war nett wie immer und dann steckte sie mir eine Spritze rein.
Naja, denke ich noch, wieder irgendso eine Schutzimpfung denke ich.
Und wie ich so darüber nachdenke, werde ich müde, sooooooooo müde.

Dann wache ich auf.

Hölle!

Nicht nur, dass ich das Gefühl habe, dass mir irgendwas zwischen den Hinterbeinen fehlt. Da war heute morgen noch was, wo ich immer dachte “Marlon, damit darfst Du nie, nie, nie irgendwo hängen bleiben, an ‘ner Astgabel oder so.”
Ne, am linken Vorderhuf ist was zuviel. So ein blöder Verband und da drin juckt und drückt was. Eine Venenkanüle, wie ich später erfahre. Naja, kommt morgen wieder raus.

Aber, was soll dieser Plastikkragen um meinen Hals? Ich kann mich nichtmal am Kopf kratzen.

Apropos Kopf! Boah, was habe ich ‘nen Kater und das, obwohl ich nix gesoffen habe. Mir ist ganz blöd im Kopf.

Und dann kamen endlich Frauchen und Herrchen und haben mich nach Hause geholt.

Meine Tierärztin meinte, ich würde wohl noch benommen sein und schlafen wollen und wenn ich so gegen 22:00 Uhr mal zu mir komme, könnte ich ruhig was essen.

Essen?!?!

Genau! Da war noch was. Zu Hause erstmal in die Küche und nach was zu essen verlangt! HUNGER!

Den Kragen habe ich zum Glück gleich abgenommen bekommen.

Um 1/2 sechs habe ich meine Nachbarsfreundin, die Midget (nette Jack Russel Dame), getroffen und erstmal mit ihr geflirtet.
Meine Wunden habe ich ihr als Kampfwunden verkauft und erzählt, dass mein Gegner im Krankenhaus liegt. Ein bisschen flunkern und angeben sei mir gestattet.

Statt dem Kragen musste ich dann einen Body tragen, damit ich die “Kampfwunde” nicht wund lecke.
Sieht etwas albern aus, ist aber doch viel bequemer.

Relaxen nach der Anstrengung des Tages (1) Relaxen nach der Anstrengung des Tages (2)


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Mein Wochenrückblick

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Hallo Ihr da draußen, huhu liebes Tagebuch,das war eine Woche, die war echt durchwachsen.

Am Sonntag waren wir vier in Tinas Hundeschule beim Sommerfest. Schön war es. Für uns Hunde gab es Spiel und Spaß und für die Zweibeiner Essen und Trinken satt.
Vielen Dank an Tina für die Einladung.

Tja, der Tag fing ja gut an, dann nahm ich an einen Kuntstückchen-Wettbewerb teil.
Das war weder für mich (reden wir nicht mehr drüber, hatte ja auch nicht viel geübt) noch für Frauchen so glücklich.
Sie musste leider noch ins Krankenhaus zum röntgen. Ist mit dem Fuß, bei der Vorführung, irgendwie böse abgeknickt. Zum Glück ist nix gebrochen und mittlerweile läuft Sie wieder fast ganz gut. Smile
Wegen des Unfalls konnte ich dann nicht mehr am Spaßparcours teilnehmen.
Naja, nicht so schlimm, Hauptsache Frauchen ist nicht ernsthaft verletzt.
Und nächstes Jahr gibt es das doch bestimmt wieder?!?!?!?

Dienstag war ich dann das erste Mal (diese Woche gibt es noch ein erstes Mal, siehe weiter unten) beim SSGH zur Obedience-Stunde.
Ui! Da herrscht ja ein ganz anderer Ton als in der Hundeschule. Da wird sich Herrchen (äh, und der arme, kleine, zarte Hund an seiner Seite) erstmal dran gewöhnen müssen.
Aber es ist auch mal was anderes. Ich mag es ja abwechslungsreich und … tja … warum nicht.

Mittwoch wurde ich zur Tierärztin gezerrt, weil ich so komisch würgen würde. Vor allem, wenn ich zur Ruhe komme.
Sie konnte meine Chefs erstmal beruhigen, die schon dachten, dass da was im Hals hängt und eine Endoskopie angesagt ist. Denn (ist ja auch logisch, denkt mal nach), wenn was im Hals wäre, dann hätte ich auch keine Lust was zu essen.
Sie hat dennoch versucht(!) mal in meine Speiseröhre mit einem Leuchtdings mit breitem Spatel dran reinzusehen. War ich aber nicht begeistert von. Will ich nicht. Basta!
Eine Untersuchung ergab dann die Diagnose: Husten, kein Fieber (hätte ich auch so sagen können, ohne diesen Stab in der Körperöffnung, die dafür nicht gemacht ist Frown )
Um es kurz zu machen: Ich bin wieder genesen.

Der Donnerstag war dann die reinste Erholung. Das war auch gut so, denn dann kam der Freitag.

Nachdem Frauchen sich so langsam erholt, kommt jetzt “der Alte” auf die Idee rumzukränkeln. Und das am Hochzeitstag meiner Menschen … Smile
Sagt ständig “aua” und “stöhn” bei jeder Bewegung. Diagnose: Nerv im Rücken eingeklemmt.
Eine Elefantenspritze (behauptet er, ich denke, das war nicht mehr wie ein Mückenstich) hat er sich dann bei seiner Ärztin geholt, fand aber, dass es nicht wirklich besser wurde.

Heute, Sonntag, ächzt er aber schon weniger rum. wird wohl auch langsam wieder gehen (nettes Wortspiel, hihi Smile ).
Aber deswegen konnte ich am Freitag nicht in die Hundeschule!
Gemein. Josy hätte mich ja auch hingefahren, aber sie hat ja leider keinen Führerschein. Darf ihn erst in 6,5 Jahren machen Grin

Dafür waren wir heute schön spazieren, mal wieder im Arboretum.
Das war toll. Da habe ich eine nettes Mädel namens Minni kennengelernt. Was haben wir so schön rumgespielt. Das hat uns viel Spaß gemacht.

Und am Abend kam dann noch so ein “erstes Mal”. Leider nicht mit Minni…. Grin

Frau- und Herrchen haben Josy und mir die neuen, superhellen Leuchtringe angezogen und wir sind bei absoluter Dunkelheit nochmal in den Niedwald geschlurft.

Und warum? Weil Herrchen so ein neues Dings da hat, mit dem man Satellitensignale empfangen kann, die einem dann sagen wo man sich gerade verläuft. GPS-Empfänger nennt sich das.
Und was machen wir nachts damit? Geocaching! Wer mehr darüber wissen will, möge sich hier unter www.geocaching.de informieren oder das lustige Buch “Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers” von Bernhard Hoëcker lesen (ISBN: 978-3-499-62252-6).

Wir waren auf alle Fälle erfolgreich und fanden unseren allerersten Cache mit dem Namen “es plätschert im frankfurter niedwald”. Und das bei absoluter Dunkelheit, dank Herrchens Technik und Frauchens Intuition und meiner und Josys Leuchtkraft. Grin


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Mein erstes Mal!

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Heute hatte ich gleich dreimal mein erstes Mal.

Ich war das erste Mal bei Tina in der großen-Jungs-Stunde. Ich mag Tina. Sie hat mich so oft gelobt, ich glaube ich bin 15 cm gewachsen.
Schade, dass Paula erst noch nachkommt. Aber ich sehe sie ja am Sonntag. Da freue ich mich schon drauf. Werde sie mal versuchen zu animieren bald die Welpen hinter sich zu lassen. Naja, meine Liebe ist ja noch jünger als ich und wird bestimmt bald nachrücken.

Wir haben ganz tolle Dinge gemacht. Sind wie wild rumgerannt, so wie Sonntags, und haben sogar Max in Wallung gebracht.
Dann sind wir durch Stangen Slalom gelaufen, so ähnlich wie bei mir im Garten, nur viel mehr Stangen und ich habe ein neues Wort gelernt. “Steh!” Bin zwar nicht 100%ig sicher, was das bedeuten soll, aber ich habe da schon eine Idee.
Das Einzige was ich blöd fand war, dass ich soviel still sitzen sollte, anstatt rum zu schnüffeln oder zu graben.

Tja und in einer Spielpause habe ich dann entdeckt, dass es noch mehr gibt, als Kacke zu essen.

Man kann sich darin wälzen!

Das ist toll. Das haben dann die meisten anderen Hunde auch gemacht. Das macht Laune und für so eine Hundenase duftet man dann richtig herb-männlich.

Für eine Hundenase…….

Damit wären wir dann bei meinem dritten ersten Mal angelangt.

Herrchen und Frauchen meinten was von “strengem Fischgeruch”. Und das war es dann. Ich musste in die Badewanne. Da war ich noch nie und ich finde es total blöd! Das ist, Ihr ahnt es wahrscheinlich schon, künstlicher Regen.
Das Waschen an und für sich geht ja noch, ist sogar fast angenehm, die kleine Massage. Aber Die Brause! Das ist sozusagen eine Art synthetische Hölle.

Tja, das waren meine ersten Male. Was habt Ihr denn gedacht?

Meine Frauen waren heute nicht gut drauf. Josy wollte ihr Frühstück nicht essen und Jessi hat sich wohl einen Zug geholt und hat’s im Hals.
Josy hat dann am Abend wieder gegessen und Jessi wird bestimmt auch bald wieder genesen sein, hoffe ich.