Ich hab die Haare schön …

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Am Samstag habe ich meine Familie geschnappt und wir sind nach Oberursel zu einem Schönheitswettbewerb gefahren.

Da war was los. Hunderte von Hunden mit ihren Zweibeinern.
Da wusste ich gar nicht, wen ich mal anpöbeln soll, da habe ich es ganz sein gelassen.
Ich kann ja auch den Netten raushängen lassen, wenn ich will.

Wir haben viele Freunde getroffen, zum Teil dieselbe Mannschaft wie letzten Samstag bei unserem Flussabenteuer.

Um mich optimal auf den Wettbewerb vorzubereiten habe ich mir sogar die Zähne geputzt, bzw. putzen lassen.
War aber gar nicht nötig, keiner wollte meine Reißer sehen.

Um 11:00 Uhr ging es dann los. Gut 60 kleine und mittlere Hunde wurden aufgerufen und kurz vorgestellt.
Wir haben uns im Kreis aufgestellt und haben unsere Frauchen und Herrchen dann herumgeführt.

Ich bin dann ganz vorbildlich “Fuß” gegangen und habe mich von meiner Schokoladenseite gezeigt.

Nach ein paar Runden wurde eine engere Auswahl aufgerufen. Ich dachte schon, die Jury hat mich übersehen, weil ich erst nicht aufgerufen wurde. Dann aber doch. Hah! Endrunde Smile

Und dann kam die Siegerehrung. Auf Platz drei ein kleiner Husky, auf Platz eins ein großer Beagle und auf Platz zwei…. ein kleiner Gatomi.

Was ist denn ein Gatomi? Na, ein Ganz Toller Mix Grin

Am Nachmittag habe ich mir dann meine Trophäe näher betrachtet:

Pokal 1 Pokal 2

Toll, oder?

Am Abend kam dann mein Freund Lukas zu Besuch. Dem habe ich den Pokal auch gleich gezeigt.
Aber das war ja nicht alles, was ich gewonnen habe. Einen Rieeesensack voll Futter gab es auch noch dazu. Hhhhmmmmmm.

Nach so einem Tag, da kann man sich ja nur noch zufrieden zur Nachtruhe betten.

schlummerchen

Kanufahrt auf der Lahn

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Am Samstag, haben wir uns getroffen um auf der Lahn Kanu zu fahren.
Wir, das sind 11 Zwei- und 5 Vierbeiner. Josy haben wir nicht mitgenommen, die ist zu Hause geblieben und hat das Haus bewacht. Das war auch gut so, dazu gleich mehr.

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Christine für die Organistion. Super. Gerne wieder (mit kleinen Einschränkungen, dazu gleich mehr). Und auch nochmal 1000 Dank an Silke, dazu auch gleich mehr.

Morgens um 08:00 Uhr, also Stunde bevor Herrchen und ich aufstehen, sind wir schon losgefahren. Nach Aumenau. Dort, am Bahnhof, haben wir 16 uns getroffen und wurden dann vom Kanuveranstalter abgeholt und an unseren Ausgangspunkt, naja, in dessen Nähe, gefahren.
Gestartet sind wir in einem kleinen Nachbarort von Weilburg. doch bevor wir mit unserer 10km Tour loslegen konnten, mussten wir erst auf die Kanus warten. Die, die dort lagen, waren leider kaputt. Und wir wollten ja nicht absaufen (äh, auch dazu gleich mehr).

Dann ging es los. Klasse. Bootfahren auf der Lahn. Ich wäre ja, wie bei der Wasserarbeit, zu gerne mal in den Fluss gehüpft und hätte gerne was rausgezogen, die Kanus zum Beispiel.
Ich durfte aber nicht. Ich sollte im Kanu bleiben und mich einfach fahren lassen. Hmmm. OK, ist ja auch mal ganz nett.

Spaß hat es auf alle Fälle gemacht. Nach ca. 7km machten wir eine Rast. Herrchen meinte, ihm tut der Allerwerteste von der Sitzbank weh. Das sollte aber noch gar nix sein, im Vergleich zu seinem Muskelkater am Sonntag. Smile

Nach, ich schätze mal, 1,5 Stunden ging es dann weiter.

Auf unserem ersten Streckenabschnitt sind wir durch eine Schleuse durch. Das ist quasi so ein Aufzug im Fluss, der Boote von oben nach unten, und umgedreht, bringt.

Jetzt kam wieder eine. Diesmal sollte alles aber ein wenig anders werden.

Die Türen waren zu und das Wasser wurde abgelassen. Wir waren hinten, fast an der “Bergtür”. Während vorne, im Tal, das Wasser aus der Schleuse floss, bildete sich bei uns ein Strudel. Ganz schnell und ganz plötzlich kenterte das Kanu hinten links neben uns.

Aber nicht nur das. Unseres auch!

Meine Güte. Auf einmal war oben unten, links war rechts und trocken war nass.

Hätte man mich nicht vorwarnen können? Fürchterlich.
Herrchen und Frauchen hatten, zum Glück, ihre Rettungswesten anbehalten, sonst hätte die der Strudel leicht nach unten ziehen können.
Ich hing unterm Kanu, im wahrsten Sinn des Wortes. Aber auf einmal gab es einen Ruck an meinem Geschirr, ich kam an die Oberfläche, sah Herrchen, sah Silke, sah Frauchen und kapierte erstmal wenig.
Meine ersten Gedanken gingen mehr so in die Richtung: “Warum sagt keiner, dass es jetzt baden geht? Was soll der Mist mit einfach reinwerfen?”
Dann kapierte ich so langsam, dass wir verunfallt sind. Silke leistete dann erst Hilfe, in Form von einem trockenen Handtuch, vielen Kuscheleinheiten und Wurst, die Leika an mich abtrat. Dafür nochmal vielen Dank!

Verluste hatten wir, zum Glück, nur geringwertige, materielle zu beklagen: Frauchens Brille und Jacke, mein schönes Handtuch und Herrchen wollte sich gerade ein Hühnerei pellen, als wir kippten. Das war dann auch weg.

Und wegen dem Vorfall war es gut, dass unser Josy nicht mit war, die hätte niemand, ohne evtl. selber zu kippen aus dem Wasser ziehen können.

Das ist dann auch die oben erwähnte “Einschränkung”: Das nächste Mal lassen wir das Schleusenstrudelbootumkippabenteuer weg Smile

Angekommen in Aumenau haben wir drei uns dann von dem Rest der lustigen Truppe verabschiedet. Zu Hause hat ja Josy auf uns gewartet, die sich die Zeit ein wenig bei unseren Nachbarn vertrieben hat.

Im Dogtalk24-Forum steht auch noch was zu unserem Ausflug, neben einigen schönen Bildern von der Tour.

Was war sonst noch?

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Josy verlor ihr schönes Fell. Fast vollständig. Sie sah schon bald unanständig nackig aus.
Da haben unsere Menschen sie mal wieder durchchecken lassen.
Herausgekommen ist, dass ihre Nieren nicht mehr richtig arbeiten. Das haben wohl viele alte Leute. Einer ihrer Hundefreunde ist auch erst an Nierenversagen verstorben.

Josy bekommt jetzt ein Spezialfutter vom Tierarzt. Sie meint, dass es ganz gut schmeckt. Aber, vor allem, es tut ihr gut. Und das tut es. Sie hat ein Fell wie ein Deichschaf bekommen Grin

Da sie nicht mehr so gut zu Fuß ist, hat sie, für unseren Herbsturlaub im Schwarzwald, ein Wägelchen gekauft bekommen. So einen “Zwillingsjogger”, den man rumschieben oder an ein Fahrrad hängen kann.

Aber es gab natürlich nicht nur Krankheiten. Wäre ja dooooooof.

Wir machen wieder Wasserarbeit. Das macht noch mehr Spaß als im letzten Jahr. Auf der Homepage der Wasserarbeitshunde gibt es auch ein paar schöne Bilder von uns.
Da waren wir in so einem Seitenarm vom Vatter Rhein. Außer uns gab es dort viele Jachten. Die liegen wohl da vor Anker, weil die Besitzer kein Geld mehr für Benzin haben Smile

Ich habe ein neues Schmuckstück. Eine Bernsteinkette. Die ziert mich ungemein, da sie, mit ihrer Farbe, so perfekt zu mir passt. Frauchen glaubt, dass das gegen die blöden Zecken hilft. Herrchen zweifelt daran.
Naja, Tatsache ist, dass ich seitdem keine hatte. Josy, ohne Kette, aber auch nicht …

Auf dem Hundeplatz mache ich auch Fortschritte. Oder sagen wir: Ich tue Herrchen immer öfter mal den Gefallen und mache Platz, wenn er es von mir verlangt. Aber nicht immer. Wäre ja noch schöner!
Jogger und Radfahrer interessieren mich auch gar nicht mehr. Solange die nicht über mich rennen oder fahren, lasse ich sie großzügig gewähren. Dafür pöpele ich, angeleint, gerne andere Hunde an. Sofern sie größer sind. Ich lege mich doch nicht mit Knirpsen an.

In der Nachbarschaft sind zwei neue Hunde eingezogen. Eine Labrador-Staffordmix Hündin und Odin, ein Mops. Ein Mops!!!! Ein Hund ohne Nase! Das mag ich ja gar nicht, das klingt immer so, als würde der mich anfauchen. Da knurre ich natürlich zurück.
Die Hündin mag ich da schon eher.

Zuerst haben wir uns, über die Straße hinweg, tierisch angeknurrt und angebellt. Josy hat da auch kräftig mitgemacht.
Dann standen wir uns Schnauze an Schnauze gegenüber und fanden uns doch ganz nett. Smile

Herrchen meint, den Odin werde ich auch noch lernen nett zu finden. Hmmmm. Mal sehen.

Ich habe übrigens auch ein paar Haustiere, die sich bei mir wohlfühlen: Herbstgrasmilben Frown
Könnte ich eigentlich drauf verzichten.

Ich Schluri!

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Hallo Ihr Lieben,

ich bin Euch ja noch etwas schuldig. Nämlich das finale Ergebnis meiner Untersuchungen.

Das Wichtigste vorweg: Ich bin topfit.

Nach der Bronchoskopie, also unmittelbar danach, noch am selben Tag, habe ich aufgehört zu husten. Kein Räuspern, kein Gehuste, nix!

Warum? Und die roten Mandeln? Die Bakterien- und die Keimprobe?

Der Reihe nach.

Sowohl die bakteriologische Untersuchung verlief negativ, ebenso wenig brachte die Keimprobe was zum Vorschein.
Wir glauben nun, dass nicht die Mandeln meinen Husten ausgelöst haben, sondern vielmehr, dass sie wegen dem Husten so gereizt waren.

Und der Husten? Wo kam er her?

Tja, da bleibt nur eine Theorie: Ich hatte wohl wochenlang irgendwas Kleines im Hals hängen, das mich, sobald ich zur Ruhe gekommen bin, so genervt hat, dass ich husten musste.
Und der Schlauch, bei der Bronchoskopie, hat das wohl unbemerkt gelöst oder entfernt.
Fakt ist halt, dass nix organisches, bakteriologisches, verkeimtes feststellbar ist und ich seit der Untersuchung kein einziges Mal mehr gehustet habe. Smile

So, wer jetzt denkt, dass das Leben wieder voller Action ist, der irrt.
Herrchen hat wieder eine Blockade der Brustwirbel und kann sich nicht recht rühren, das heisst: Keine Hundeschule und kein Obedience.
Naja, so schlimm ist das bei dem kalten Wetter auch nicht. Im Frühjahr macht das alles wieder viel mehr Spass.

Vor ein paar Tagen habe ich mir einen neuen Spass ausgedacht.
Dass ich gerne mal Leute anpöbele, die auf meinem Gehweg sind oder meine Straße überqueren, das habe ich Euch ja schon erzählt.
Jetzt ist mir da was noch viel Lustigeres eingefallen. Ich pöbele nicht mehr aus 100 Meter Entfernung. Ich verhalte mich total passiv, so dass Herrchen schon denkt “ahhh, er pöbelt nicht rum, wie schön” und sowie dann die Passantin (oder der Passant) direkt neben mir ist, dann mache ich mal ein kräftiges WUFF. Hihi, da sind dann alle überrascht Grin
[Anmerkung der Redaktion: Nicht überrascht, verärgert. Das bekommt er bald ausgetrieben. Schluss mit lustich! Jörg]
Ach, Herrchen, habe Dich net so ….


In eigener Sache: Mein Infoletter

Ich glaub, jetzt haben wir die Wurzel meines Übels gefunden

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So, Ihr Lieben.

Nachdem ich letzte Nacht mit meinem Husten und meinen Auswürfen die Familie wach gehalten habe, war ich dann heute wieder mal in der Tierklinik. Hier die ganze Geschichte.

Boah! Neee! Was hat mich Herrchen schon so früh aus meiner kuscheligen Schlafhöhle und aus dem Haus gezogen. Um 1/2 Acht in der Nacht. Also Stunden vor dem eigentlichen Aufstehen mußte ich in die Kälte.

Und Josy durfte zu Hause bleiben. Da dämmerte mir schon was. Aber nix Gutes, sag ich Euch.

Und als ich dann aus dem Auto wieder aussteigen durfte, sah ich sie schon: Die Klinik!

Oh Mann, ich will nicht. Bis zur Tür, OK, aber dann ist Schluss.
Was ich will, hat mal wieder keinen interessiert, also bin ich mit hinein gegangen.

Naja, wenn ich drin bin, gibt es ja keinen Grund zu memmen. Also: Bauch rein, Brust raus, Rute hoch und erstmal ein freundliches, lautes “Moin Mädels, der Marlon ist hier! Jungs geht in Deckung!” in den Raum gebellt.

Kurz danach ist auch Frauchen eingetroffen. Wenn jetzt noch Josy um die Ecke kommen würde, wäre das irgendwie entspannender. Aber nein, wir bleiben zu Dritt.

Dann wurde ich aufgerufen. Wir also ab in den Behandlungsraum, meine Menschen haben sich dann noch nett mit dem Doc unterhalten und dann brechen wir wieder auf.
“Hah, war ja ganz harmlos heute” dachte ich mir noch.
Aber moment, wassssnnnnn dasssssss?
Nicht wir brechen auf, nur die zwei Beiden! Hiiiiillllllfe! Ich werde von einer Leine am Aufbruch gehindert. Neee, oder, die haben mich ausgesetzt! An eine Versuchsklinik verhökert! Wahrscheinlich für eine warme Mahlzeit! Übelste Verdachtsmomente keimen in mir auf.

Dann werde ich schon wieder rasiert, am Bein. Meine Proteste werden einfach ignoriert.
Dann wieder ein Pieks und ich werde müde und mache ein Nickerchen.

Später wache ich dann auf und ich glaube ich habe einfach mies geträumt. Herrchen und Frauchen sitzen da und warten auf mich. Die haben mich doch nicht verhökert! Die lieben mich ja doch! Ich die Zwei auch!

Tja, und was ist nun während meines Nickerchens passiert?
So detailliert weiß ich das natürlich nicht, ich habe ja geschlafen.

Aber ich weiß, dass da eine Bronchoskopie gemacht wurde. Da wird mit einer mickrig kleinen Kamera in die Lunge geguckt und es werden dort auch Proben entnommen.
Auf dem Weg zur Lunge geht es durch die …? — Richtig — Luftröhre.

Und da sitzen links und rechts irgendwo die …? — Richtig — Mandeln.

Und was sind die? Total entzündet. Leuchten wie rote Ampellichter.

Und das ist dann wohl die Wurzel des Übels.

Die Proben aus der Lunge, auf evtl. Keime, sind noch im Labor. Wahrscheinlich wird der Befund aber negativ ausfallen (he, guckt nicht so komisch. Ein negativer Befund ist was positives Smile ).

So, jetzt bin ich aber quasi von Kopf bis Fuß komplett durchgecheckt.
Das machen wir aber nicht alle 15 Monate, gelle?