Das Internet: Wahrheit und Hoax

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Ach ja, so manchmal sollte man sich nicht darauf verlassen, was man im Internet findet.

Ihr erinnert Euch sicherlich an das wunderschöne Gedicht zum 4. Advent mit dem Titel “Vier Kerzen”. Ich habe es im Internet gefunden und, aufgrund verschiedener Seiten, Rainer Maria Rilke zugeordnet.

Heute schrieb mich Frau Barbara Michler an, dass dies nicht stimmt und es in Wirklichkeit von Elli Michler stammt.

Selbstverständlich bin ich Ihrer Bitte sofort nachgekommen und habe den Text in die echte Originalversion abgeändert

Ich bedanke mich bei Frau Michler für die Aufklärung und kann nur hoffen, dass ihre Bemühungen, falsch zitierte Gedichte ihrer Mutter korrigieren zu lassen oder richtig zu kennzeichnen weiterhin Erfolge verzeichnen.

Sie auch im  Digitalen-Chrsitian-Morgenstern-Archiv oder im Rilke Forum.

Gerade bei diesem Gedicht scheint es sich schon um ein seit Jahren unvernichtbares Gerücht zu halten, dass es von RMR stammt. Siehe auch hier .

Abgesehen von (unbeabsichtigten) Urheberrechtsverletzungen finde es schade, wenn Gedichte oder andere geistigen Werke falschen Personen zugeschrieben werden.

Ein Jahr… Zeit für einen Rückblick

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So, mein 1. Geburtstag ist rum (nehme trotzdem noch nachträgliche Geschenke an, Ihr wisst ja, nachträglich=größer Smile )

Vielen Dank an alle, die mir persönlich oder schriftlich gratuliert haben.
Nächstes Jahr habe ich ja an einem Samstag Purzeltag. Mal sehen, ob ich da ‘ne Party werfe.

Was ich in dem einen Lebensjahr schon so alles erlebt habe. Das ist der Wahnsinn.

Da wurde ich meiner geliebten Mutter entrissen, wohnte ein paar Tage bei einer lieben, netten Dame und zog dann bei Josy, Jessica und Jörg ein.
Schade, dass ich Charly nicht mehr kennen lernen durfte. Frown

Ich war damals ja noch sooooo klein, dass ich im stehen meinen Kopf auf die Bordsteinkante legen konnt, oder dass ich mit dem Kopf im Schuh geschlafen habe.
Tja, so zog ich am 30. Dezember zu Hause ein.

Gleich am Tag darauf lernte ich den Lukas kennen. Wir vertrugen uns von Anfang an bestens und tun das, natürlich, auch heute noch.

Komisch fand ich, dass mein Herrchen anfing das Haus in einen Hasenstall zu verwandeln, aber wenn er meint. Überall entstanden “Marlonzwerg-Auffanggitter”, die erst jetzt, so langsam, verdammt langsam, wieder verschwinden.

Dann fing auch für mich der Ernst des Lebens an. Ich lernte Jürgen und Sieglinde (Opi und Omi) in Gießen kennen, bei denen ich auch meinen ersten Urlaub, ohne Jessica und Jörg, verbringen soll.
Nein, das war noch nicht der Ernst des Lebens, der kam danach. In meiner ersten Welpenstunde. Dort lernte ich meinen ersten Feind und meine erste zarte Liebe, die Sina, kennen.

Josy ist noch immer sehr reserviert zu mir. Scheißt mich zusammen, wenn ich rumtobe und sie schlafen will. Ansonsten werde ich weitestgehend von ihr ignoriert.
Ich dachte schon, dass ich wohl nie mit ihr zusammen komme.
Ich versuche ja immer mal wieder zarte Bande zu ihr zu knüpfen, aber leider werde ich nicht so recht erhört.
Stattdessen wachse ich so langsam aus meinem Körbchen heraus. Smile

Wegen Josy war ich ja schon ganz traurig. Aber dann: Wau!
Unser Eis war gebrochen. Seit dem Tag mag sie mich auch.

Dann, am 26. Januar, sah ich meinen ersten Schnee. Überzeugte mich nicht wirklich. Mal in Zukunft sehen, was man damit anfangen kann.

Meine zweite große Liebe, die Paula, habe ich dann auch bald kennen gelernt.
Ich frage mich, was sie so macht. Seit Monaten habe ich sie nicht mehr gesehen. Frown

Das Eis zwischen Josy und mir ist ja schon länger gebrochen, aber eines schönen Tages durfte ich sogar AUF ihr spielen.

Plötzlich fingen meine ersten Zähne an auszufallen. Am selben Tag war ich auch im Zoo.

Ende Februar fuhren wir dann in meinen allerersten Urlaub. Das war vielleicht ein nasser Reinfall.

Ups, ganz vergessen…. Frown
Am meinem ersten Tag in meinem neuen Zuhause lernte ich schon die liebe Ann-Cathrin kennen. Sie ist die Tochter der Nachbarn und mit ihr hatte ich schon viel Spaß und Kurzweil.

Was erstmal ganz ungewohnt war: Ich verbrachte ein paar Tage nicht zu Hause, sondern bei Omi und Opi. Das war aber auch ganz nett und Herrchen war ja bei mir.
Und dann war ich auf einmal zwei Wochen von Jessica und Jörg getrennt.
Hhhm, erstmal fand ich das blöd, aber Josy munterte mich auf und sagte, dass das zwei lustige Wochen werden. Während Jessi und Jörg sich in der Türkei sonnten, ließen Jo und ich uns bei Sieglinde und Jürgen verwöhnen.

Urlaub ist eh was feines.
Anfang Juli fuhren wir für drei Tage nach Holland. Tolle Abwechslung und Haifischzähne fanden wir auch. Smile
Und Ende September, im Schwarzwald, war es auch echt toll.

Mein Resumé meines ersten Lebensjahres:

Es gab traurige Momente

  • ich musste Mutti verlassen
  • bei der lieben Dame, Susannes Mutter, ausziehen

Aber es gab noch viel mehr schöne Momente

  • das erste Kennenlernen meiner neuen Familie
  • den Spaß den wir zusammen haben
  • Josy zeigt das erste Mal ihre Zuneigung
  • Hütchenspiele Smile
  • und vieles mehr…

Ich bin jetzt mal gespannt, was mir die Zukunft noch so alles bringen wird!

Was gibt’s Neues?

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Kurze Antwort: Eigentlich nicht wirklich viel Frown

Am Dienstag hat es mir beim Obedience ganz gut gefallen. Ich finde, ich habe da eine echt gute Figur gemacht (musste diesmal ja auch kein Platz machen Smile ).

Herrchen meint, dass ich, je dunkler es wird, umso besser mitarbeite. Sowohl hier als auch bei Tina in der Hundeschule.

Mag sein, dass er recht hat. Im Dunkeln kann ich mich ja auch viel besser auf ihn konzentrieren, da lenkt mich drumherum weniger ab.

Freitag, in der Hundeschule, habe ich dann, nach laaaangem gutem Zureden, auch mal wieder Platz gemacht. Das mit dem Platz ist ja ganz lustig. Da es Herrchen so sehr freut, wenn ich es mache, habe ich mir überlegt, dass ich jetzt auch dann Platz mache, wenn er Sitz sagt.
Irgendwie komisch. Das freut ihn dann nicht.

Herr im Himmel! Was will der Mensch denn nun von mir? Kann er mir das nicht mal richtig klar und deutlich mitteilen? Ich meine, wenn ich weiß was er will, dann mache ich das. Aber was will er wann? Weiß er es selber?

Samstag war Jessi-Frauchen auf einer Hundemesse in Dortmund. Von dort hat sie uns nette Spielsachen mitgebracht (die ich Euch demnächst mal zeigen werde, wenn ich sie getestet habe) und ein neues Geschirr mit so auswechselbaren Beschriftungen:
“Wiesenchef”, “Fusshupe”, “Teppich Porsche” und “Lernresistent”.

So, ratet mal, was ich am heutigen Sonntag für die Spielwiese angezogen habe. … und ratet mal, was mir Herrchen in die Schule anziehen will … phhh! Razz

Was für ein Glück, heute in der Spielstunde. Mein neuer Knirpskumpel Fozzy war da. Freude!
Wir haben eine ganze Stunde lang rumgeblödelt.
Nur einmal musste ich leider einen jungen Labrador zurechtweisen. Legt der doch sein Vorderbein über meine Schulter! So nicht, mein junger Freund! So nicht! Kannst Du etwa nicht lesen, was an meiner Seite steht?
Herrchen meint, Fozzy erinnert ihn an mich. Wir hätten so dieselben Raufspielmanieren. Zu versuchen dem anderen am Ohr zu knabbern und so. Hhhmmm? Ehrlich? Naja, kann sein.
Ich muss Euch unbedingt mal ein Bild von Fozzy zeigen. Der ist echt niedlich.
Familie: Nehmt nächstes Mal die Knipse mit!

Herrchen schnappte dann am frühen Nachmittag seine Walkingstöcke, sein GPS, seine Nachbarin (Ilona, die Mutter von Ann-Catrin) und, oh graus, mich (dabei bin ich schon etwas müde, nach einer Stunde Fozzyraufen) und wir walkten los.
Ich dachte mir schon “der Olle nimmt sein GPS mit, da werden wieder Plastikboxen gesucht” und so war es dann auch. Smile Zum Glück fand er was er suchte.
Naja, es waren 6 nette Bewegungskilometer. Eigentlich fand ich das besser als mich zu Hause zu langweilen. Aber eine Stunde Mittagsnickerchen hätte er mir ruhig gönnen können.

Und dann heute Abend. Frechheit. Unsere Menschen gehen auf eine Geburtstagsparty zur Conny (… Conny? Ich überlege gerade ob ich sie kenne. Hhhmm. Ja, ich glaube, ich habe sie mal beim Stammtisch getroffen … ) und nehmen Josy und mich nicht mit.
Aber Ann-Catrin war da, uns etwas Gesellschaft leisten. Ich liebe ja die Kleine von nebenan. Sie ist immer so nett und hilfsbereit.

Jörg sagt, er hat die Susanne bei Conny getroffen. Susanne kenne ich. Sie ist die, der ich es verdanke, dass ich jetzt bei Jessica und Jörg leben darf.
Und er sagte auch, dass die Susanne sich beschwert hat, dass sie keine aktuellen Bilder von mir hat. Hhhhhhmmmm……
Hallo Susanne… Schaue doch mal hier oder hier oder hier oder hier oder wie wäre es damit? Grin
Bei der Gelegenheit, Susanne, bitte grüße Deine Mutter von mir und drücke sie mal ganz herzlich!