Ratet mal, wo ich heute war!

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Falsch, ich war nicht im Zoo.
Auch falsch, ich war auch nicht im Kino.

Wer hat da eben “Tierarzt” gerufen? Du, da hinten vor Deinem Computermonitor. Ja, Du!
Du hast recht.

Ich hatte doch für nächste Woche einen Termin, für mein Herzultraschall.
Nächste Woche! Pah!
Ich bins, der Marlon. Und wenn ich was will, dann will ich darauf nicht ewig warten.

Also habe ich mal die ganze Nacht durch gehustet und durch geröchelt, dann noch ein bisschen auf weisse Mundschleimhäute und so gemacht.

Hat geklappt. Frauchen war ganz aufgeregt, hat Herrchen an der Arbeit angerufen, der konnte aber nicht weg, und dann die Ann-Cathrin. Die konnte weg.
Ich mir also die zwei Mädels geschnappt und ab in die Tierklinik Hach gefahren.

Da habe ich dann mal allen gesagt wer ich bin, und dass ich mir überlege, mein Platzhirsch Revier nach hier auszudehnen.

Im Gegenzug bekam ich gleich mein Ultraschall.
Aber vorher musste ich mich unter den Achseln rasieren lassen. Jetzt habe ich eine Achselbikinifrisur. Wie blöd. Ich als Mann trage doch niemals ‘nen Bikini!

Ihr findet, ich labere zuviel und komme nicht auf den Punkt?
Finde ich nicht.

Aber OK:
Also, meine Blutpumpe ist zwar zu groß, aber ansonsten arbeitet sie wie sie arbeiten soll. Ist also in Ordnung. Alles dicht wo es dicht sein soll und durchlässig, wo es durchlässig zu sein hat.

Das bringt mich dann zum nächsten Problem:
Wir wissen immer noch nicht, was meinen Husten auslöst. Und der ist zur Zeit wirklich schlimm.
Letzt Nacht habe ich Herrchen und Frauchen ganz schön wachgehalten.

Also habe ich meinen nächsten Termin in der Klinik. Zur Bronchoskopie. Nächste Woche.
Ich werde dann mal warten, diesmal habe ich es nicht so eilig. Habe mir nämlich mal durchgelesen, was das ist. *brrrrrrr*

Ich hoffe ja doch, dass ich Euch bald mal wieder was von lustigen, nicht nur von spannenden, Erlebnissen berichten kann.


In eigener Sache: Mein Infoletter

Jahresrückblick, oder?

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Das Jahr neigt sich zu Ende.

Genau der richtige Zeitpunkt für einen sentimentalen, kabarettistischen, politischen oder persönlichen Jahresrückblick.

Halt stopp! Der kommt jetzt nicht.

Meinen persönlichen Jahresrückblick habe ich Euch ja schon am Tag nach meinem Geburtstag präsentiert.

Und dass ich jetzt genau ein Jahr bei meiner neuen Familie wohne — und damit mein Tagebuch auch ein Jahr alt wird — das wisst Ihr doch auch schon, oder?

Heute habe ich endlich meine andere Oma und Opa kennengelernt, die Eltern von Jessica. Die sind auch ganz doll nett!
“Heute erst?” fragt Ihr Euch vielleicht. Naja, die kommen nicht so oft nach Frankfurt, weil die wohnen gaaaaaaaaanz weit weg.
Oma Doris fand ich sofort ganz toll und lieb. Bei Opa Lothar war ich mir erst nicht sicher. Da ging ich mal einen Schritt zurück, dachte kurz nach, und dann wieder zwei Schritte vor und habe mich vor ihn geworfen, damit er mir den Bauch kraulen kann. Der ist auch toll.

Meiner süßen Midget habe ich doch ein Weihnachtspäckchen gepackt. Ihr Frauchen sagt, sie hat sich hundisch gefreut. Smile

Das neue Jahr steht also vor der Tür.
Ihr Aufrechtgeher habt doch da so einen netten Brauch, dass Ihr Euch Gute Vorsätze für das neue Jahr nehmt.
Das mache ich jetzt auch. Also, für 2008 nehme ich mir vor:

  • Immer brav zu sein
  • “Platz” zu machen, wenn es von mir verlangt wird
  • Nicht unnötig im Haus zu bellen
  • Die Straße vorm Haus nicht mehr als mein alleiniges Revier ansehen

Das sind doch tolle Vorsätze, oder?
Ich weis aber auch, dass Ihr Zweibeiner Eure Vorsätze nicht einhaltet ….

Wer mir das Gegenteil beweisen will, der teilt mir jetzt, als Kommentar, seinen guten Vorsatz mit und ich überprüfe in einem Jahr, was daraus geworden ist.

So, und nun wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles erdenklich Gute für 2008.

Hier gibt es übrigens ein tolles Feuerwerk zu sehen,


In eigener Sache: Mein Infoletter

20. Januar 2007

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Leute, heute Morgen ist mir vielleicht was Blödes passiert.

Meine Familie hat in fast jedem Türrahmen so eine Gittertür drinnen. Fast immer stehen die alle auf, nur wenn Josy oder ich mal wo nicht rein oder raus dürfen, wird zu gemacht. Unsereiner sieht dann wenigstens noch, was vor sich geht, im Gegensatz dazu, wie wenn die Zimmertüre zu wäre.
Also, ich schweife ab, ich Laufe so durch mein Revier und gucke nach, ob noch alles OK ist. Ja, sieht gut aus, Herrchen schläft, seine Ohren habe ich schon inspiziert und gereinigt, Frauchen ist vorhin ausgegangen, nach ihr brauche ich nicht zu gucken und Josy höre ich auch von unten “grunzen”. Also, drehe ich noch eine Runde durch das eine Zimmer hier und lege mich dann zu Herrchen nebenan.
Alles OK hier, also rüber.
Mist! Großer Mist! Ich bin gegen die Gittertür gekommen und die ist zugefallen. Mist aber auch! Selber eingesperrt. Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr!

Da hilft doch alles nix. Die Nacht für Herrchen ist rum. “Jooouuuuullllll * Hiiiiiiillllllfe * Wuffffff!” Na, hört der mich irgendwann mal. Das Ganze nochmal etwas lauter: “JOOOUUUUUULLLLLLL * HHHHHIIIIILLLLLLLFFFFFEEEEEE * WUUUUUUUFFFFFFFFFF!”
Ah, endlich, er kommt. Und was macht er? Er lacht mich aus! Frechheit! Ich bin in tiefster Not, gefangen, weit entfernt der Heimat, Missing in Action, und er: Lacht mich aus! Hmpf!

Später kam dann der neue Opa aus Gießen zu Besuch. Der war genauso nett, wie bei unserem ersten Treffen. Ich habe nochmal meine Urlaubsbuchung  bei ihm bestätigt. Er war aber leider nur kurz zu Besuch und hat Omi nicht mitgebracht. Frown

Und dann war wieder Welpenstunde!
Wir kamen etwas zu spät, da wir unterwegs noch den Dieter von Dogtalk24 getroffen haben und Herrchen und Frauchen sich festquatschten.
Daher habe ich die erste Austobrunde verpasst. Ich musste also gleich was tun. Und zwar sollte ich so einen Parcours aus Folie, Gitter, bunten Luftballons und Klapperbüchsen durchlaufen.

Und? Nö! Mache ich jetzt nicht!
Hörmal Herrchen, wegen Deinem Gequatsche, bin ich zu spät. So, jetzt blamiere Dich mal. Ich jedenfalls gehe da nicht drüber!
OK, später dann, nachdem ich erstmal getobt habe, habe ich ihm dann doch noch den Gefallen getan. Aber das mache ich nur, wenn ICH will. Basta!

Achja, meine süße Sina war wieder da. Was für eine Wiedersehensfreude.