Was war sonst noch?

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Josy verlor ihr schönes Fell. Fast vollständig. Sie sah schon bald unanständig nackig aus.
Da haben unsere Menschen sie mal wieder durchchecken lassen.
Herausgekommen ist, dass ihre Nieren nicht mehr richtig arbeiten. Das haben wohl viele alte Leute. Einer ihrer Hundefreunde ist auch erst an Nierenversagen verstorben.

Josy bekommt jetzt ein Spezialfutter vom Tierarzt. Sie meint, dass es ganz gut schmeckt. Aber, vor allem, es tut ihr gut. Und das tut es. Sie hat ein Fell wie ein Deichschaf bekommen Grin

Da sie nicht mehr so gut zu Fuß ist, hat sie, für unseren Herbsturlaub im Schwarzwald, ein Wägelchen gekauft bekommen. So einen “Zwillingsjogger”, den man rumschieben oder an ein Fahrrad hängen kann.

Aber es gab natürlich nicht nur Krankheiten. Wäre ja dooooooof.

Wir machen wieder Wasserarbeit. Das macht noch mehr Spaß als im letzten Jahr. Auf der Homepage der Wasserarbeitshunde gibt es auch ein paar schöne Bilder von uns.
Da waren wir in so einem Seitenarm vom Vatter Rhein. Außer uns gab es dort viele Jachten. Die liegen wohl da vor Anker, weil die Besitzer kein Geld mehr für Benzin haben Smile

Ich habe ein neues Schmuckstück. Eine Bernsteinkette. Die ziert mich ungemein, da sie, mit ihrer Farbe, so perfekt zu mir passt. Frauchen glaubt, dass das gegen die blöden Zecken hilft. Herrchen zweifelt daran.
Naja, Tatsache ist, dass ich seitdem keine hatte. Josy, ohne Kette, aber auch nicht …

Auf dem Hundeplatz mache ich auch Fortschritte. Oder sagen wir: Ich tue Herrchen immer öfter mal den Gefallen und mache Platz, wenn er es von mir verlangt. Aber nicht immer. Wäre ja noch schöner!
Jogger und Radfahrer interessieren mich auch gar nicht mehr. Solange die nicht über mich rennen oder fahren, lasse ich sie großzügig gewähren. Dafür pöpele ich, angeleint, gerne andere Hunde an. Sofern sie größer sind. Ich lege mich doch nicht mit Knirpsen an.

In der Nachbarschaft sind zwei neue Hunde eingezogen. Eine Labrador-Staffordmix Hündin und Odin, ein Mops. Ein Mops!!!! Ein Hund ohne Nase! Das mag ich ja gar nicht, das klingt immer so, als würde der mich anfauchen. Da knurre ich natürlich zurück.
Die Hündin mag ich da schon eher.

Zuerst haben wir uns, über die Straße hinweg, tierisch angeknurrt und angebellt. Josy hat da auch kräftig mitgemacht.
Dann standen wir uns Schnauze an Schnauze gegenüber und fanden uns doch ganz nett. Smile

Herrchen meint, den Odin werde ich auch noch lernen nett zu finden. Hmmmm. Mal sehen.

Ich habe übrigens auch ein paar Haustiere, die sich bei mir wohlfühlen: Herbstgrasmilben Frown
Könnte ich eigentlich drauf verzichten.

Ein Jahr… Zeit für einen Rückblick

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So, mein 1. Geburtstag ist rum (nehme trotzdem noch nachträgliche Geschenke an, Ihr wisst ja, nachträglich=größer Smile )

Vielen Dank an alle, die mir persönlich oder schriftlich gratuliert haben.
Nächstes Jahr habe ich ja an einem Samstag Purzeltag. Mal sehen, ob ich da ‘ne Party werfe.

Was ich in dem einen Lebensjahr schon so alles erlebt habe. Das ist der Wahnsinn.

Da wurde ich meiner geliebten Mutter entrissen, wohnte ein paar Tage bei einer lieben, netten Dame und zog dann bei Josy, Jessica und Jörg ein.
Schade, dass ich Charly nicht mehr kennen lernen durfte. Frown

Ich war damals ja noch sooooo klein, dass ich im stehen meinen Kopf auf die Bordsteinkante legen konnt, oder dass ich mit dem Kopf im Schuh geschlafen habe.
Tja, so zog ich am 30. Dezember zu Hause ein.

Gleich am Tag darauf lernte ich den Lukas kennen. Wir vertrugen uns von Anfang an bestens und tun das, natürlich, auch heute noch.

Komisch fand ich, dass mein Herrchen anfing das Haus in einen Hasenstall zu verwandeln, aber wenn er meint. Überall entstanden “Marlonzwerg-Auffanggitter”, die erst jetzt, so langsam, verdammt langsam, wieder verschwinden.

Dann fing auch für mich der Ernst des Lebens an. Ich lernte Jürgen und Sieglinde (Opi und Omi) in Gießen kennen, bei denen ich auch meinen ersten Urlaub, ohne Jessica und Jörg, verbringen soll.
Nein, das war noch nicht der Ernst des Lebens, der kam danach. In meiner ersten Welpenstunde. Dort lernte ich meinen ersten Feind und meine erste zarte Liebe, die Sina, kennen.

Josy ist noch immer sehr reserviert zu mir. Scheißt mich zusammen, wenn ich rumtobe und sie schlafen will. Ansonsten werde ich weitestgehend von ihr ignoriert.
Ich dachte schon, dass ich wohl nie mit ihr zusammen komme.
Ich versuche ja immer mal wieder zarte Bande zu ihr zu knüpfen, aber leider werde ich nicht so recht erhört.
Stattdessen wachse ich so langsam aus meinem Körbchen heraus. Smile

Wegen Josy war ich ja schon ganz traurig. Aber dann: Wau!
Unser Eis war gebrochen. Seit dem Tag mag sie mich auch.

Dann, am 26. Januar, sah ich meinen ersten Schnee. Überzeugte mich nicht wirklich. Mal in Zukunft sehen, was man damit anfangen kann.

Meine zweite große Liebe, die Paula, habe ich dann auch bald kennen gelernt.
Ich frage mich, was sie so macht. Seit Monaten habe ich sie nicht mehr gesehen. Frown

Das Eis zwischen Josy und mir ist ja schon länger gebrochen, aber eines schönen Tages durfte ich sogar AUF ihr spielen.

Plötzlich fingen meine ersten Zähne an auszufallen. Am selben Tag war ich auch im Zoo.

Ende Februar fuhren wir dann in meinen allerersten Urlaub. Das war vielleicht ein nasser Reinfall.

Ups, ganz vergessen…. Frown
Am meinem ersten Tag in meinem neuen Zuhause lernte ich schon die liebe Ann-Cathrin kennen. Sie ist die Tochter der Nachbarn und mit ihr hatte ich schon viel Spaß und Kurzweil.

Was erstmal ganz ungewohnt war: Ich verbrachte ein paar Tage nicht zu Hause, sondern bei Omi und Opi. Das war aber auch ganz nett und Herrchen war ja bei mir.
Und dann war ich auf einmal zwei Wochen von Jessica und Jörg getrennt.
Hhhm, erstmal fand ich das blöd, aber Josy munterte mich auf und sagte, dass das zwei lustige Wochen werden. Während Jessi und Jörg sich in der Türkei sonnten, ließen Jo und ich uns bei Sieglinde und Jürgen verwöhnen.

Urlaub ist eh was feines.
Anfang Juli fuhren wir für drei Tage nach Holland. Tolle Abwechslung und Haifischzähne fanden wir auch. Smile
Und Ende September, im Schwarzwald, war es auch echt toll.

Mein Resumé meines ersten Lebensjahres:

Es gab traurige Momente

  • ich musste Mutti verlassen
  • bei der lieben Dame, Susannes Mutter, ausziehen

Aber es gab noch viel mehr schöne Momente

  • das erste Kennenlernen meiner neuen Familie
  • den Spaß den wir zusammen haben
  • Josy zeigt das erste Mal ihre Zuneigung
  • Hütchenspiele Smile
  • und vieles mehr…

Ich bin jetzt mal gespannt, was mir die Zukunft noch so alles bringen wird!

Urlaub im Schwarzwald, Letzter Tag Heimreise

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Schade, schade, schade. Wir wären alle Vier sehr gerne länger geblieben. Frown

Aber erstens ist unsere FeWo schon weiter vermietet und zweitens müssen Frauchen und Herrchen ja wieder arbeiten gehen.

Also sind wir heute nach Hause gefahren, aber nicht ohne vorher nochmal zum Huzenbachsee zu gehen. Warum? Na, weil es da einfach schön ist!

Auf dem Weg dorthin fand ich einen riesig großen Maulwurf. Ich habe ihn aber nicht gegessen. Ich bin da ganz brav geworden.

Herrchen hat während der Heimfahrt bestimmt die Hälfte der Parkplätze angefahren. Nur, um seinen Nickname “Caching Marlon” auf kleine Zettel zu schreiben. Verrückt, der Alte Smile

So, Ihr Lieben.
In den nächsten Tagen werde ich meine Urlaubsbeiträge noch mit einer Auswahl der schönsten Bilder bereichern. Es lohnt sich also in ein paar Tagen nochmal reinzusehen.
Da ich aber rechtschaffen müde bin, verkrümele ich mich erstmal unter der Decke und halt ein Nickerchen.

Ab unter die Decke


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Urlaub im Schwarzwald, 7. Tag

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Schon der vorletzte Tag.

In Freudenstadt ist so ein kleiner Krämermarkt auf dem Marktplatz. Da sind wir gucken gegangen. Viel los war leider nicht. Frown

Spazieren gingen wir am Aiterbächle in Obertal. Da gibt es, neben einem Geocache, auch ein winzig kleines Stauseechen, so was von klein und winzig, aber schon fast unheimlich schön und klar. Auf dem Bild kommt das leider nicht in voller Schönheit zum Vorschein.

Aiterbächle-Cache Am Aiterbächle Ein kleines Hüttchen beim Aiterbächle Das unheimlich schöne Seechen

Tja, und am Nachmittag wurden Josy und ich nochmal zum Sankenbachsee geführt. Warum nochmal? Wegen der Schatzsuche…
Aber sie haben ihn noch nicht gehoben. Nächstes Jahr sagen sie ….

Auf dem Weg zum See sagen wir das hier am Rand liegen:

Baumstück …. :-D

Hhmmm, lustig, was?

Hier ein Ausschnitt vom Sankenbach Wasserfall: Sankenbach Wasserfall

Um dorthin zu kommen, muss man schon ein wenig den Berg hochkraxeln.

Hier (das war am Eulengrund, also wo ganz anders) dachte jemand an unsere wilden Tiere:

Mehr Freiheiten für Wildtiere


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Urlaub im Schwarzwald, 6. Tag

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Wieder nicht das beste Wetter. Da sind wir viel durch die Gegend gefahren.

Unter anderem kamen wir an den “Vier Blauen Bäumen” vorbei. Ein Kunstwerk von Matthias Schweikle.

Vier Blaue Bäume

Am Nachmittag hatte ich eigentlich eine Verabredung mit der Frau Hirsch vom Grooming Point in Freudenstadt. Dort wollten Josy und ich ein paar nette Stunden verbringen, während Herrchen und Frauchen es sich im Panoramabad gut gehen lassen.

Leider ist nix daraus geworden, da das Bad wegen Wartungs- und Reinigungsarbeiten geschlossen ist Frown

Stattdessen sind wir dann zum schönen Sankenbachsee spaziert.

Wegweiser Sankenbachsee

Auf dem Weg dorthin gibt es so nette kleine Brünnelein und Wasserfällchen.

Brünnelein und Wasserfällchen

Am Abend war ich dann doch rechtschaffen Müde und habe es mir bequem gemacht.

Müde bin ich, geh zur Ruh


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