Hallo, ich bin die Neue

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Marlon hat mich überredet, in seiner Redaktion mitzuarbeiten.  Na gut, dann werde ich halt ab und zu auch mal einen Beitrag schreiben.

In meinem ersten möchte ich mich Euch kurz vorstellen. Viel muss ich dazu ja nicht mehr schreiben, da Marlon das ja bereits getan hat.

Also, hier mein Steckbrief:

Name: Finja, geborene Bajana vom Wispergrund
Rasse: Golden Retriever
Geboren am: 01. Janauer 2009 in Lorch
Eingezogen bei Schäfers: 28. Februar 2009
Hobbies: Essen, trinken, spielen, schlafen und Marlon am Schwanz ziehen Wink
Ich mag: Fast alles und jeden, Spaziergänge im Wald, Auto fahren, Dummheiten machen und viel mehr
Ich mag nicht: Zecken, aber die mögen mich

So, bald gibt es  mehr von mir, jetzt wird es erstmal Zeit in’s Bett zu gehen.

Finja!?!

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Hallo Freunde des gepflegten Blogs, jetzt habt Ihr ja schon ewige Zeiten (mea culpa) nichts mehr Neues von mir gelesen.

Das hat viele Gründe. Zum einen ist nichts wirklich extrem Aufregendes passiert, zum andern bin ich sooooo faul Smile

Aber gestern, gestern passierte dann doch mal wieder was, was mein Hundeleben bestimmt nachhaltig bereichern / erleichtern oder auch erschweren wird. Auf alle Fälle aber bestimmt verändern.

Was ist passiert?

Wir, also Josy, Jessica, Jörg und ich waren mit unseren Nachbarinnen Ilona und Ann-Cathrin im Schwanheimer Wald spazieren.
Da habe ich dann plötzlich ein Hundekind gefunden. So klein und zierlich.

Ich habe da was gefunden.

Ich habe da was gefunden.

Und Frauchen und Herrchen haben gesagt, was ich finde, darf ich behalten. Das sagen die doch sonst nie? Na dann, dann behalte ich sie. Smile

Finja heißt die kleine Dame. In meinem Bilderbuch habe ich Euch ein paar Impressionen unserer ersten zwei Tage hinterlegt.

Ich mag die Kleene echt ganz gerne. Mit der kann ich spielen und rumtollen. Aber sie ist noch ein wenig tollpatschig. Aber, ganz ehrlich, sie hat so eine blöde Angewohnheit. Sie verbeisst sich in meinen toll gepflegten Wuschelschwanz und zieht daran. Sie zieht daran! Heute Abend hat sie mich durchs Wohnzimmer gezogen. Hhhmmmpppffff! Blöde Idee.

Ich denke, sie mag mich auch. Sie orientiert sich sehr an mir. Beim spazieren läuft sie neben mir her, nur Wettrennen gewinne ich locker. Aber, wenn ich sie mir so ansehe…. Ich glaube, das ändert sich bald.
Sie ist ganz lieb zu mir, vom Wuschelschwanz beißen abgesehen, aber sie muss auch noch einiges lernen. Vorhin zum Beispiel. Wenn ich in meinem Körbchen (Herrchen nennt es Pöbelkörbchen, ich weiß auch nicht warum) liege und schlafe, dann möchte ich auch schlafen.
Und Spielzeugdiebstahl! Halllllloooo! Ich habe nichts dagegen, wenn jemand mit meinem Spielzeug spielt, aber a) doch bitte nicht das, was ich gerade in der Mache habe und b) nicht kaputt machen, bitte. Das soll noch für unsere Enkel halten. Ach so, ich kann ja nicht mehr. Aber egal, muss man nicht putt machen.

Und Finjas Verhältnis zur Josy? Ich will es mal so sagen: Es könnte besser sein.
Solange Josy nicht irgendwo liegt und die Augen zukneift, ist sie, sagen wir mal, neutral. Aber, wenn sie in ihrem Körbchen oder auf einem ihrer zahlreichen Lieblingsplätze liegt, dann darf Finja sich nicht auf mehr als 50cm nähern, sonst gibt es Rüffel.
Ich versuche mich gerade zu erinnern, ob es bei mir auch so war. Ja, ich glaube schon. Das Herz der Großen will erobert werden. Ich werde Finja da mal ein paar Tips geben und beiseite stehen. Denn, wenn man erstmal die Josy erobert hat, dann gibt es keine bessere große Schwester.

Aber die Finja ist auch schon ‘ne Nuss Smile
Da hat sie ein schönes Körbchen, in dem liegt eine Decke, die nach Mami und Geschwister duftet, die sollte ihr die Eingewöhnung erleichtern. Sie liegt ja überall…. nur nicht in ihrem Korb. Dann schlafe ich heute Nacht da drinnen und träume von ihrer Mama.

Apropos “ihre Mama”.
Ich habe heute raus gefunden, dass Herrchen und Frauchen mich gestern im Wald verarscht haben. Jawoll! Verarscht!

Da tun die so, als ob ich die Finja gefunden hätte. Aber, nicht zuletzt dank Finjas Hilfe, habe ich die Wahrheit raus gefunden.
Das war eine geplante Sache. Finja ist ein Wunschkind.

OK, sie haben gebeichtet, hier die ganze Wahrheit.
Finja heisst eigentlich, von Geburt her “Bajana vom Wispergrund” und stammt aus Lorch am Rhein aus dieser netten Familie: www.goldenretriever-vom-wispergrund.de
Ihre Mutti ist die Armanda. Die müsst Ihr Euch mal ansehen, das ist eine Hübsche, und wie mir gesagt wurde, auch eine ganz nette, genau wie ihre Finja.
Das kann aber auch daran liegen, dass sie in einer echt netten 4-köpfigen Menschenfamilie wohnt, sagt Finja. Ich kenne sie ja noch nicht, will sie aber unbedingt mal kennenlernen. Auch die Armanda und den Rest der Hausbewohner. Nur Bilder gucken ist ja auch auf Dauer unbefriedigend.

Mir kam Finjas Geruch auch gleich irgendwie bekannt vor. Genau so haben Jessica und Jörg in den letzten zwei Monaten ab und zu an den Wochenenden gerochen. Habe mir schon beim ersten Mal gedacht “urgs, nach was riechen die?”, jetzt weiß ich es.

Ach ja, Finja. Habe ich schon erwähnt, dass sie am 1. Januar 2009 das Licht der Wurfkiste erblickt hat? Nö, habe ich nicht. Jetzt habe ich. In meinem Webspace bei Picassa habe ich Euch mal noch einige Bilder von Finja bereitgestellt. Fotobeweise, dass Herrchen und Frauchen sie schon länger kennen, die Schlingel.

Ah, sie kommt und will auch mal was schreiben. Ich gebe ihr mal die Tastatur.

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Halt! Stopp. War wohl etwas voreilig. Sie kann ja noch nicht schreiben.

Neues über mich
Jetzt noch ein paar Worte, was in meinem Leben sonst noch so passiert ist.

Herrchen hat es im Herbst endlich eingesehen, dass Obedience nix für mein Temperament ist. Ich meine, ich sage ihm das schon monatelang überdeutlich, aber der war sehr schwer von Begriff, muss ich mal so schreiben, auch wenn die Gefahr der Zensur durch ihn besteht [Anmerkung Jörg: Ich zensiere nichts.]

Jetzt machen wir (wir, weil er muss da mitmachen, hahahaha) Agility.
Das macht Spass! Da gehe ich gerne hin. Das ist Action und Leckerlis gibt es auch.
Das ist voll toll. Und Herrchen meint, ihm macht es auch Spass, weil es mir Spass macht. Klasse! DAS hätten wir von Anfang an machen sollen. Über Hürden springen, durch Tunnel rasen, über A-Wände stürmen und Rampen erklimmen. Super. Tolle Action.


In eigener Sache: Mein Infoletter

Urlaub :-)

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Anfang Juni war es hier zu Hause so ungemütlich. Überall stehen Taschen voll Klamotten rum. Was soll das bedeuten? Altkleidersammlung?

“Neee”, meint Josy, “Urlaub”.

Hey! Urlaub! Aber fahren wir mit?

“Ja”, meint sie “schaue, unsere Taschen stehen auch schon da.”

Super!!!! Da bin ich mal gespannt.

Am 6. hat Frauchen Josy und mich schon ganz früh aus dem Haus gezerrt um eine Runde im Wald zu gehen. Sowas von früh, ich war ja noch gar nicht wach.

Dann habe ich das Auto gepackt — OK, bin ja nicht blöd, habe es von meinen Menschen packen lassen — und wir sind schon um 09:00 Uhr losgedüst.
Damit Josy sich auch hinlegen kan, habe ich auf meine große Transportbox verzichtet und nur eine kleinere genommen. Leider kann ich da gar nicht gucken, wo wir hinfahren.

Josy meinte irgendwann mal “Oh, oh!”. Dann nochmal “Ohhh, ohhhh!”.
Dann sagte sie, dass sie glaubt, dass sie uns bei Oma und Opa in Wieseck absetzen und ohne uns in Urlaub fahren.

Und tatsächlich, in Wieseck angekommen mussten wir aussteigen.

Aber, jetzt kommt die Überraschung, nicht für lange.

Sieglinde und Jürgen fahren mit uns mit! Toll, wir fahren zu sechst in Urlaub, aber doch auf zwei Autos verteilt, sonst hätte der Platz für das Gepäck der Zweibeiner nicht gereicht.

Soweit so schön. Nur wo geht es hin?

Das war ja schon eine laaaaaange Autofahrt mit ein paar Pausen.

Dann sind wir angekommen.
Die Gegend kam mir auf Anhieb bekannt vor: Regen, fremdartige Worte und Laute. Da waren wir doch letztes Jahr schon einmal.
Das ist doch da, wo man die leckeren Muscheln am Strand ausschlürfen kann Smile

Dieses Mal sind wir aber nicht im Hotel, sondern haben ein ganzes Haus für uns, mir großem Garten drum herum.

Ich glaube, das wird toll, wenn es hier nicht immer regnen würde.

Heute haben wir alle sechs Haifischzähne gesucht. Jessica hat auch 5 Stück gefunden.

Ich habe auch was gefunden. Herausgefunden, um genau zu sein.

Muscheln kann man nicht nur auslutschen, sondern auch am Stück durchkauen und essen.

Es regnet zum Glück nicht dauerhaft, so dass wir auch mal am Strand rumwandern können.

Was mir hier besonders gefällt, ist, dass mich noch niemand kennt.
Ich kann hier alle anpöbeln und die schrecken noch vor mir zurück. Hahahaha.

Aber, wie alles schöne, so geht auch so eine Woche Urlaub viel zu schnell vorbeit.
Mal sehen, ein paar Bilder werde ich wohl noch nachliefern.

Der dritte Advent

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3. Advent

Das Gedicht zum 3. Advent stammt von Georg Christian Dieffenbach und heißt

Der Tannenbaum

Im Walde steht ein Tannenbaum
mit Nadeln spitz und fein,
damit näht sich der Distelfink
sein buntes Röckelein.

er stehet da so kerzengrad´,
und grün ist stets sein Kleid
im Frühling und im Sommer wohl
und auch zur Winterszeit.

Christkindchen schickt durch Schnee und Eis
Herrn Niklas dann hinaus,
der schneidet ab den Tannenbaum
und nimmt ihn mit nach Haus.

Christkindchen hängt mit zarter Hand
viel Nüss´und Äpfel dran,
und Lichtlein steckt´s an jedem Zweig,
dazu auch Marzipan.

Und kommt die liebe Weihnachtszeit,
da klingelt die Mama.-
Wie steht der grüne Tannenbaum
so bunt und helle da!

Du Tannenbaum im dunklen Wald,
bald wirst du abgestutzt.
drum freue dich, dann wirst du auch
gar herrlich aufgeputzt!

Ja, und auch bei uns steht so ein herrlich aufgeputzter Tannenbaum Smile
Aber nicht, wie bei den meisten von Euch Zweibeinern, im Wohnzimmer, sondern auf der Terrasse. Dank unserem großen Panoramafenster ist das fast wie wenn er drinnen stehen würde. Aber keiner von uns Vierbeinern kann ihn umwerfen.

Am Dienstag ist was Dolles passiert.
Jörg wollte gerade das Haus verlassen um zu Arbeit zu gehen, da kam Jessica schon ganz früh zurück.
Richtig glücklich sah sie nicht aus. Ich glaube, ihr ging es nicht gut.
Da meinte Jörg, dass er dann auch zu Hause bleibt und von hier arbeitet.
Keine Stunde später war er bei seiner Ärztin, weil es ihm auch schlecht ging. Magen-Darm-Virus. Grassiert wohl zur Zeit unter Euch Menschen.
Und was soll da dran jetzt “doll” sein? Naja. Ganz einfach. Ich hatte die ganze Woche ganztägig meine Familie um mich. Das ist doch “doll”, oder?

Ich selber bin von meinem Husten auch wieder genesen. Ich kann wieder in voller Lautstärke bellen.

Und wenn wir jetzt wieder alle gesund sind, dann freue ich mich auf die kommende Woche. Da gibt es dann wieder Obedience und Hundeschule. Yeah! Endlich wieder Action.
Das ist ja so der einzige Nachteil, wenn die Beiden krank sind. Wir unternehmen auch nicht so furchtbar viel.

Aber gestern waren wir schön spazieren. Eigentlich wollten wir, Josy, Jessi, Jörgi, Ann-Cathrin und ich, einen hübschen Geocache im Taunus heben, aber die “Wege” auf Herrchens Topo-Karten entpuppten sich als “hier waren in der Steinzeit wohl mal Wege”, so dass wir dann nur spazieren waren.

Aber Rehe haben wir gesehen, ganz nah. Ich konnte denen quasi die Pfote schütteln. Doll!

Übrigens. Ein wenig Technik. Ihr könnt mein Tagebuch jetzt auch mit Eurem Handy oder PDA abrufen. Dazu müsst Ihr nur den URL “http://marlon.schaefer-frankfurt.de” im Handybrowser eingeben, den Rest übernimmt die Software.
Warum das? Naja, Spieltrieb Smile

In eigener Sache: Mein Infoletter

Ein weisses Reh

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Hallo Freundinnen und Freunde!

Sicherlich fragt Ihr Euch schon, wie es wohl dem armen, kleinen Marlon so ergeht.
Das fragt Ihr Euch doch? Oderrrrrrrrr?

Ach, es geht mir ganz gut. Ich fühle mich teckelwohl.

Meinen Body liebe ich mittlerweile und sogar in den blöden Plastiktrichter schlüpfe ich freiwillig rein.
Sowie ich meinen Body trage werde ich müde und schlafe ganz schnell. Meine Familie nennt ihn deshalb “Schlafanzug” und will ihn, auch nach dem morgigen Montag, nicht so weit weg legen.

Wieso “morgigen Montag”?
Na, da kommt der Faden raus. Ist mir ja schon ein wenig bammelig davor. Ich glaube, ich werde in der Praxis dann einfach mal schreien und jaulen, dass allen eine Gänsehaut über den Rücken läuft Grin

Gino, Bruder im Geiste, hier die Antworten auf Deine Fragen:
Der Faden verlässt mich morgen, die Stimme ist laut wie eh und je (hehehe) und viel höher geht es ja kaum noch (bin ja nur so ein Zwerg, für einen echten sonoren Bass fehlt mir der Resonanzraum Smile ) .
Achja, die dritte Frage…
Zum einen hoffen sie, was Du ja auch schon geschrieben hast, dass sich die ganzen Halbstarken nicht mir mir anlegen wollen (und ich meine diesbezüglichen Ambitionen selber so ein Macho zu sein nicht weiter ausbaue).
Dann wird, sehen wir der Wahrheit (leider) ins Gesicht, irgendwann (wir hoffen alle, dass es noch laaaange dauern wird) ein neues Hundemädel bei uns einziehen. Da soll dann auch “keine Gefahr” bestehen.

Ach, was solls. Mir geht es gut.

Außer heute Abend. Da habe ich mal überprüfen müssen, was ich heute alles so gegessen habe und wie das auf dem Teppich aussieht.
Hm, ja, war viel gewesen. Sah auch lecker aus. Finde ich. Zweibeiner haben da eine etwas alternativere Ansicht. Ich weiß auch nicht woran es lag, aber irgendwie war es mir am Abend nicht gut.
Zu viele Haare? Zu viel Holz? Hmmm?

Apropos Holz!

Holz gibt es ja bekanntlich im Wald. Und heute waren wir in Kelsterbach im Wald.
Mit einem ganzen Rudel von den “Wasserarbeitshunden“. Ihr wisst ja, die Großen.
Schön war es. Gerade über den Arie habe ich mich wieder hündisch gefreut.
Ich liebe den Riesen und der, was ein Glück, der mich auch.

Ja, der Wald in Kelsterbach. Eine sehr schöne Gegend. Dort haben wir einige Rehe getroffen. Eines von denen ist schneeweiß. Schaut selbst (Klick aufs Bild zum vergrößern):

Weißes Reh

Schade, dass dieses Waldgebiet, und damit der Lebensraum dieses Rehs und vieler anderer, in Kürze für immer zerstört ist. Frown


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