Freud und Leid

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Hallo Leute, Marlon hat mich gebeten, mal zu berichten, was die letzten 14 Tage passiert ist. Er ist heute irgendwie etwas angeschlagen.

Sie waren wieder sehr, für den Geschmack unserer Familie viel zu sehr, ereignisreich.

Aber erstmal zu mir und meinen tollen Erlebnissen.
Letzte Woche war ich zum zweiten Mal mit bei den Wasserarbeitshunden. Das war wieder super toll.

Ich habe für  Marlon den Außenbordmotor gespielt und ihn mit Highspeed übers Wasser gezogen.
Das Schwimmen macht ja sooo viel Spaß. Da will ich immer gar nicht aufhören.

Im Bilderbuch findet ihr dazu eine Fotostrecke, die sagt mehr als 1000 Worte.

Das war aber auch so das einzig Schöne Erlebnis der letzten zwei Wochen.

Schaut Euch doch mal an, warum wir am Sonntag, 2.8., morgens um 05:00 aus dem Schlaf gerissen wurden

Sonntags um 5:00


Jessicas Auto war ordnungsgemäß geparkt, bevor der Corsa auf dem Dach liegend hineinschlittert kam   –> Totalschaden Frown

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Kanufahrt auf der Lahn

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Am Samstag, haben wir uns getroffen um auf der Lahn Kanu zu fahren.
Wir, das sind 11 Zwei- und 5 Vierbeiner. Josy haben wir nicht mitgenommen, die ist zu Hause geblieben und hat das Haus bewacht. Das war auch gut so, dazu gleich mehr.

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Christine für die Organistion. Super. Gerne wieder (mit kleinen Einschränkungen, dazu gleich mehr). Und auch nochmal 1000 Dank an Silke, dazu auch gleich mehr.

Morgens um 08:00 Uhr, also Stunde bevor Herrchen und ich aufstehen, sind wir schon losgefahren. Nach Aumenau. Dort, am Bahnhof, haben wir 16 uns getroffen und wurden dann vom Kanuveranstalter abgeholt und an unseren Ausgangspunkt, naja, in dessen Nähe, gefahren.
Gestartet sind wir in einem kleinen Nachbarort von Weilburg. doch bevor wir mit unserer 10km Tour loslegen konnten, mussten wir erst auf die Kanus warten. Die, die dort lagen, waren leider kaputt. Und wir wollten ja nicht absaufen (äh, auch dazu gleich mehr).

Dann ging es los. Klasse. Bootfahren auf der Lahn. Ich wäre ja, wie bei der Wasserarbeit, zu gerne mal in den Fluss gehüpft und hätte gerne was rausgezogen, die Kanus zum Beispiel.
Ich durfte aber nicht. Ich sollte im Kanu bleiben und mich einfach fahren lassen. Hmmm. OK, ist ja auch mal ganz nett.

Spaß hat es auf alle Fälle gemacht. Nach ca. 7km machten wir eine Rast. Herrchen meinte, ihm tut der Allerwerteste von der Sitzbank weh. Das sollte aber noch gar nix sein, im Vergleich zu seinem Muskelkater am Sonntag. Smile

Nach, ich schätze mal, 1,5 Stunden ging es dann weiter.

Auf unserem ersten Streckenabschnitt sind wir durch eine Schleuse durch. Das ist quasi so ein Aufzug im Fluss, der Boote von oben nach unten, und umgedreht, bringt.

Jetzt kam wieder eine. Diesmal sollte alles aber ein wenig anders werden.

Die Türen waren zu und das Wasser wurde abgelassen. Wir waren hinten, fast an der “Bergtür”. Während vorne, im Tal, das Wasser aus der Schleuse floss, bildete sich bei uns ein Strudel. Ganz schnell und ganz plötzlich kenterte das Kanu hinten links neben uns.

Aber nicht nur das. Unseres auch!

Meine Güte. Auf einmal war oben unten, links war rechts und trocken war nass.

Hätte man mich nicht vorwarnen können? Fürchterlich.
Herrchen und Frauchen hatten, zum Glück, ihre Rettungswesten anbehalten, sonst hätte die der Strudel leicht nach unten ziehen können.
Ich hing unterm Kanu, im wahrsten Sinn des Wortes. Aber auf einmal gab es einen Ruck an meinem Geschirr, ich kam an die Oberfläche, sah Herrchen, sah Silke, sah Frauchen und kapierte erstmal wenig.
Meine ersten Gedanken gingen mehr so in die Richtung: “Warum sagt keiner, dass es jetzt baden geht? Was soll der Mist mit einfach reinwerfen?”
Dann kapierte ich so langsam, dass wir verunfallt sind. Silke leistete dann erst Hilfe, in Form von einem trockenen Handtuch, vielen Kuscheleinheiten und Wurst, die Leika an mich abtrat. Dafür nochmal vielen Dank!

Verluste hatten wir, zum Glück, nur geringwertige, materielle zu beklagen: Frauchens Brille und Jacke, mein schönes Handtuch und Herrchen wollte sich gerade ein Hühnerei pellen, als wir kippten. Das war dann auch weg.

Und wegen dem Vorfall war es gut, dass unser Josy nicht mit war, die hätte niemand, ohne evtl. selber zu kippen aus dem Wasser ziehen können.

Das ist dann auch die oben erwähnte “Einschränkung”: Das nächste Mal lassen wir das Schleusenstrudelbootumkippabenteuer weg Smile

Angekommen in Aumenau haben wir drei uns dann von dem Rest der lustigen Truppe verabschiedet. Zu Hause hat ja Josy auf uns gewartet, die sich die Zeit ein wenig bei unseren Nachbarn vertrieben hat.

Im Dogtalk24-Forum steht auch noch was zu unserem Ausflug, neben einigen schönen Bildern von der Tour.

Was war sonst noch?

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Josy verlor ihr schönes Fell. Fast vollständig. Sie sah schon bald unanständig nackig aus.
Da haben unsere Menschen sie mal wieder durchchecken lassen.
Herausgekommen ist, dass ihre Nieren nicht mehr richtig arbeiten. Das haben wohl viele alte Leute. Einer ihrer Hundefreunde ist auch erst an Nierenversagen verstorben.

Josy bekommt jetzt ein Spezialfutter vom Tierarzt. Sie meint, dass es ganz gut schmeckt. Aber, vor allem, es tut ihr gut. Und das tut es. Sie hat ein Fell wie ein Deichschaf bekommen Grin

Da sie nicht mehr so gut zu Fuß ist, hat sie, für unseren Herbsturlaub im Schwarzwald, ein Wägelchen gekauft bekommen. So einen “Zwillingsjogger”, den man rumschieben oder an ein Fahrrad hängen kann.

Aber es gab natürlich nicht nur Krankheiten. Wäre ja dooooooof.

Wir machen wieder Wasserarbeit. Das macht noch mehr Spaß als im letzten Jahr. Auf der Homepage der Wasserarbeitshunde gibt es auch ein paar schöne Bilder von uns.
Da waren wir in so einem Seitenarm vom Vatter Rhein. Außer uns gab es dort viele Jachten. Die liegen wohl da vor Anker, weil die Besitzer kein Geld mehr für Benzin haben Smile

Ich habe ein neues Schmuckstück. Eine Bernsteinkette. Die ziert mich ungemein, da sie, mit ihrer Farbe, so perfekt zu mir passt. Frauchen glaubt, dass das gegen die blöden Zecken hilft. Herrchen zweifelt daran.
Naja, Tatsache ist, dass ich seitdem keine hatte. Josy, ohne Kette, aber auch nicht …

Auf dem Hundeplatz mache ich auch Fortschritte. Oder sagen wir: Ich tue Herrchen immer öfter mal den Gefallen und mache Platz, wenn er es von mir verlangt. Aber nicht immer. Wäre ja noch schöner!
Jogger und Radfahrer interessieren mich auch gar nicht mehr. Solange die nicht über mich rennen oder fahren, lasse ich sie großzügig gewähren. Dafür pöpele ich, angeleint, gerne andere Hunde an. Sofern sie größer sind. Ich lege mich doch nicht mit Knirpsen an.

In der Nachbarschaft sind zwei neue Hunde eingezogen. Eine Labrador-Staffordmix Hündin und Odin, ein Mops. Ein Mops!!!! Ein Hund ohne Nase! Das mag ich ja gar nicht, das klingt immer so, als würde der mich anfauchen. Da knurre ich natürlich zurück.
Die Hündin mag ich da schon eher.

Zuerst haben wir uns, über die Straße hinweg, tierisch angeknurrt und angebellt. Josy hat da auch kräftig mitgemacht.
Dann standen wir uns Schnauze an Schnauze gegenüber und fanden uns doch ganz nett. Smile

Herrchen meint, den Odin werde ich auch noch lernen nett zu finden. Hmmmm. Mal sehen.

Ich habe übrigens auch ein paar Haustiere, die sich bei mir wohlfühlen: Herbstgrasmilben Frown
Könnte ich eigentlich drauf verzichten.